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Meisterhaft: Ausbildereignung und mehr![]() „Mein Vater war Bauschlosser. Daher habe ich schon als kleiner Junge oft mit ihm an der Werkbank gestanden. Später habe ich dann bei den Stadtwerken Kiel ebenfalls Maschinenbauschlosser gelernt“, erinnert sich der 41-jährige Ralf Skrzypek. Scherzend fügt er hinzu: „Ich glaube, ich habe einfach das Techniker-Gen von meinem Vater geerbt.“ Am Abschluss des sechswöchigen Trainings standen für die angehenden Ausbilder eine schriftliche Prüfung sowie eine Präsentation oder eine praktische Prüfung. „Ich habe mich für die praktische Prüfung entschieden und in einem gestellten Gespräch einem Auszubildenden erklärt, wie sich ein Gasregler zusammenbauen lässt“, erzählt der Kieler. Ausbildung der Ausbilder – Starke Partner für Azubis![]() „Ich bin gelernte Bürokauffrau“, erzählt die 33-jährige Lydia Gaßner, „Und seit vier Jahren arbeite ich nun schon bei einem der größten Bildungsträger im Norden.“ Berufsbegleitend, zwei Abende in der Woche, besuchte Lydia Gaßner drei Monate lang die Weiterbildung, die auf der AEVO - Ausbildereignungsverordnung - basiert, an der Wirtschaftsakademie in Kiel. „Die 25 Seminarteilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Ich hatte zum Beispiel Mitstreiter aus großen Kommunikationskonzernen und verschiedenen Handwerken.“ ![]() Für die Ausbilder standen in den drei Monaten bei der Wirtschaftsakademie viele unterschiedliche Trainingsinhalte auf dem Programm. „Wir haben viel über arbeitsrechtliche Grundlagen, Arbeitsplatzverwaltung sowie verschiedene Lehrmethoden gelernt“, erinnert sich die Bürokauffrau, „Zum Beispiel wissen wir jetzt, wie lange Auszubildende überhaupt täglich arbeiten dürfen, wie man ihnen bei der Bewältigung von Problemen am Arbeitsplatz hilft und wie man ihnen schwierige Sachverhalte am besten erklärt.“ Weiter erzählt sie: „Besonders gut hat mir an der Wirtschaftsakademie gefallen, dass es nur wenig Frontalunterricht gab. Vielmehr haben wir uns vieles selbstständig in kleinen Gruppen erarbeitet und das dann den anderen Seminarteilnehmern präsentiert.“ Am Ende des Lehrgangs stand für die 25 Ausbilder ein dreistündiger Test. „Wir haben alle bestanden“, freut sich Lydia Gaßner und fügt abschließend hinzu, „Die Teilnahme an dem Seminar hat mir auf jeden Fall viel gebracht. Ich fühle mich jetzt noch besser darauf vorbereitet, mit den Jugendlichen zusammenzuarbeiten.“ (UPDATE 01/2009)Heute, fast zwei Jahre nach der Ausbildereignungsprüfung, ist Lydia Gassner nicht nur engagierte und kompetente Ansprechpartnerin für die Auszubildenden in ihrem Betrieb – sie ist ihnen auch ein gutes Vorbild in Sachen lebenslanges Lernen. Weitere InformationenWeitere Informationen über das Training Ausbildung der Ausbilder (IHK), das sowohl in 100 Unterrichtsstunden als auch in einer kompakte Form mit 80 Unterrichtsstunden angeboten wird, lassen sich unter dem Stichwort "Ausbildung der Ausbilder" hier im Gesamtprogramm finden. |






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