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XENOS-Projekt Kunst-W.E.R.K. - Wir erkennen Rassismus und fördern kulturübergreifende Kompetenzen![]()
Projektziel: Perspektivenentwicklung, gesellschaftliche und arbeitsmarktliche (Re-)Integration, Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Abbau von Vermittlungshemmnissen und psychosozialen Problemen, Aufbau von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz Laufzeit: 01.07.2007 – 30.09.2008 Förderprogramm: XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt Projektpartner:
An dieser Stelle gilt weiterer Dank bei den vielen weiteren öffentlichen, gewerblichen und privaten Personen in und um Brunsbüttel, die dieses Projekt tatkräftig mit Materialspenden und der kostenlosen Überlassung von Ausstellungsflächen unterstützt haben und weiterhin unterstützen. Weiterführende Informationen: Die Räumlichkeiten des Projektes stehen der Öffentlichkeit werktags zwischen 9.30 und 11.30 Uhr offen. Hier kann sich über das Projekt informiert und den Jugendlichen bei ihrer künstlerischen Arbeit über die Schulter gesehen werden.
Beschreibung: 24 jungen Menschen, zum Teil mit einem Migrationshintergrund, im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wird eine unkonventionelle Starthilfe in ein selbstbestimmtes Leben geboten: Die Kunst! ![]() Wenn Jugendliche über einen schlechten bzw. gar keinen Schulabschluss verfügen und es zusätzlich ungünstig um ihre sozialen Hintergründe bestellt ist, geraten sie mitunter schnell ins gesellschaftliche Hintertreffen. Die herkömmlichen Wege in ein geregeltes Arbeitsleben und dessen Annehmlichkeiten scheinen ihnen versperrt zu sein. Sie begegnen nicht selten Vorurteilen und gesellschaftlicher Ablehnung und entwickeln Ihrerseits Vorurteile. Den betreffenden Jugendlichen innerhalb dieser verhärteten Fronten nun einfach zu sagen, dass sie arbeiten müssen, um ihren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, erscheint ihnen häufig schlichtweg absurd. Weiterhin sind Rassismus und Fremdenfeidlichkeit Phänomene, die unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder in den unterschiedlichsten Schattierungen begegnen und die sie auch selbst ausüben. Und um „fremd“ zu sein, bedarf es keiner ausländischen Herkunft. Es genügt „anders“ zu sein, als die Mehrheit. Dies ist der Projekt-Ansatzpunkt, denn wer anders ist, ist einzigartig! Über die Kunst, die in sich neutral ist, werden die Jugendlichen in einen Prozess geführt, in dem sie sich mit sich selbst und mit ihrer gesellschaftlichen Position beschäftigen. In zum großen Teil eigenverantwortlicher Arbeit, die sowohl sozialpädagogisch als auch kunsttherapeutisch begleitet wird, erlernen die Teilnehmenden neue handwerkliche, intellektuelle und soziale Kompetenzen. Sie erfahren die Vorteile, ihr Handeln aktiv und organisiert zu gestalten. Höhepunkte in diesem Prozess sind immer wieder die Ausstellungen der Kunstwerke an exponierten Stellen, die es den Jugendlichen ermöglichen, ihre ganz eigene Haltung zu sich und gesellschftlichen Fragen publik zu machen. Ein weiteres Highlight sind Ausflüge an gesellschaftlich relevante und geschichtlich interessante Orte, die den Efahrungshorizont der Teilnehmenden erweitern. Durch ihr auf diese Weise gesteigertes Selbstvertrauen, steigen auch ihre Chancen und ihr Wille sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen, neue Perspektiven zu entwickeln und ihre Ziele zu verfolgen Dazu werden folgende methodische Inhalte eingesetzt:
Aktuelles: Bisherige Ausstellungen: Buchhandlung Schopf (Brunsbüttel), Arbeitsgemeinschaft Dithmarschen (Brunsbüttel), Rathaus Brunsbüttel, Stadtbücherei Brunsbüttel, Café Schatulle (Kuden) Besondere Aktionen:
Exkursionen in 2007: Glückstadt – Interkulturelle Ausstellung „Nah und Fern“, Hamburg – Auswanderermuseum, Albersdorf – Steinzeitmuseum Exkursionen in 2008: Berlin - mit Reichstag, Holocaustmahnmal, Naturkundemuseum, Olympiastadion, Alexanderplatz und weiteren Sehenwürdigkeiten, Hamburg – Ausstellung Dialog im Dunkeln ![]() Kontakt: |









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