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Die Fete mit Leselust und Leidenschaft![]() Die Hanse-Schule hat eine große ZiSch-Fete mit den Wirtschaftspartnern gefeiert. Schulleiter Hermann Wolter war sogar „ein bisschen viel stolz“ auf seine Schüler. Für manche Zuhörer war es eine Reise in die Vergangenheit – für die Schüler in die Zukunft. Die diesjährige ZiSch-Fete wurde von und für die Schüler und Wirtschaftspartner in der berufsbildenden Hanse-Schule in Lübeck ausgerichtet. „Ein würdiger Auftakt für das Jahr der beruflichen Bildung 2008“, sagte Dr. Gabriele Romig vom Landesministerium für Bildung und Frauen. Für die Leiterin des Referates III ist die Zeitung ein treuer Tages- und Reisebegleiter mit Hintergründen und kompetenten Auskünften. „Mit ,ZiSch’ trainieren die Schüler das Lesen. Diese wichtige Kulturtechnik ist die Tür zur Welt.“ Gabriele Romig bedankte sich für das Engagement der ZiSch-Lehrer stellvertretend bei Vivien Kerber. Die Lehrerin hatte sich spontanmit ihrer Klasse BFS 06 d aus der Oberstufe der Berufsfachschule bereit erklärt, die „ZiSch“-Fete auszurichten. Mit Erfolg und „viel Theater“ rund um das Thema Zeitung. „Wir beweisen, dass berufsbildende Schulen keinesfalls statisch, sondern dynamisch sind“, sagte Schulleiter Hermann Wolter. ![]() Aber auch die Schüler stehen hinter „ZiSch“. Mit viel Wortwitz überzeugten die strebsamen Herren aus dem Theaterstück „Zeitung? Was ist das?“ selbst die Kumpels von der Parkbank, dass sich lesen lohnt. So ein Engagement lobt vor allem Klaus-Dieter Schmidt. Der Ausbildungsbetreuer der IHK zu Lübeck appellierte an den Nachwuchs: „Unsere Betriebe brauchen interessierte Auszubildende, die sich einsetzen.“ Mit Allgemeinwissen erhöhten die Schüler ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. „Wenn die Schüler dann noch etwas von wissenschaftlichen Zusammenhängen verstehen, wäre das ganz toll“, sagte er. „ Und wo erfährt man das? Natürlich aus der Zeitung und besonders bei den LN.“ Ohne Zweifel sind das unabhängige und überparteiliche Informationen. Weigerte sich doch der LN-Reporter in der Theaterszene „Die Unbestechlichen“, das Geld vom Mafiaboss anzunehmen. Eine Ehrensache – wie auch das Engagement der Wirtschaftspartner für „Zeitung in der Schule“. Den Geschäftsführer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein erfrischen die Schüler-Interviews jedes Jahr wieder. „Wir machen bei ,ZiSch’ mit, weil wir die Kommunikation zwischen Bildung und Wirtschaft intensivieren wollen“, sagte Dr. Detlef Reeker. „Bei den Schüler sorgt ,ZiSch’ für mehr Transparenz in Sachen Wirtschaft und Erfolg und das ist wichtig für den Einstieg ins Berufsleben.“ An seine ersten Schritte in der Ausbildung kann sich Burkhard Schräger gerade in der Hanse-Schule gut erinnern. Der Filialleiter der Deutschen Bank am Kohlmarkt verbrachte hier seine Berufsschulzeit. „Für mich ist das heute eine Reise in die Vergangenheit“, sagte er. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Zeitungslesen bei Vorstellungsgesprächen hilft.“ Mit „ZiSch“ erlebten die Schüler, was in der Wirtschaft passiert – Wissen, das einen nicht nur bei der Bank weiterbringt. Erfinderisch macht „ZiSch“ wohl auch. Im Theaterstück „Betrüger auf der Flucht“ erzählten die „ZiSch“-Schüler ihren Schulkameraden so begeistert von dem Projekt, dass sie ihnen gleich die Recherche inklusive der Hausaufgaben aufs Auge drücken konnten. Doch gerade der Praxis-Anteil bei „ZiSch“, das Schreiben für die Zeitung, gefällt Hubert Stebner. Der Stellvertreter des Vorstandes der Dräger & Hanse BKK erklärte: „Mir hat das praktische Erleben in der Schule immer gefehlt. Mit ,ZiSch’ können die Schüler richtig Zeitung machen.“ Das kommt bei den Schülern an. „Die Zahlen und die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern sprechen für das Projekt“, bestätigt Wolfgang Schierenbeck, bei den LN verantwortlich für „Zeitung in der Schule“. „Wir schauen positiv in die Zukunft, nicht nur wegen der großen Jubiläumsfeier im nächsten Jahr.“ Denn dann geht sie weiter, die Reise von „Zeitung in der Schule“ aus der Vergangenheit in die Zukunft. (aus: Lübecker Nachrichten, 29.11.2007) |




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